Auf du und du mit der Stadtpolizei
Dabei sammelt man den ganzen Tag über „Heat“ – also die negative Aufmerksamkeit des LPD. Wie schon erwähnt sind die Feinde in blau in fünf Eskalationsstufen auf den Straßen der Metropolregion unterwegs, die von einfachen Patrouillenfahrzeugen bis zum Sondereinsatz-Rennmonster mit Extra-Rammpower reichen. Dazu Straßensperren, Helis und Nagelbänder – und schon ist das Rezept für packende Verfolgungsjagend perfekt, die bei hohem Polizei-Interesse an der eigenen Rasertätigkeit wirklich alles an fahrerischem Können fordern, um es ungesehen in einen Unterschlupf zu schaffen. Werde ich nämlich von den Bullen gepackt, ist die mühsam in den Events gewonnene Kohle futsch – und das ist ganz schön ärgerlich, denn gerade zu Beginn schenkt einem Unbound nichts. Geld gibt es übrigens auch für Höchstgeschwindigkeit bei Blitzern, zudem sind Drift- und Geschwindigkeitsherausforderungen über die Karte verteilt, die bei den Fahrten zwischen den Rennen für Abwechslung sorgen. Außerdem gibt es auch Sammelbares wie komische Deko-Bären, zerstörbare Werbetafeln und Streetart-Graffiti. Das ist Open-World-Pflichtprogramm – so richtig frisch wirkt dieser Part aber nicht.
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Ganz schön teuer: Gerade zu Beginn muss man um jedes Upgrade kämpfen. © 4P/Screenshot
Fortschritt durch Leistung
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„Hier spricht die Polizei“: Die Cops von Lakeshore kennen besonders in höheren Heat-Levels kein Pardon. © 4P/Screenshot
Zwischen Tag und Nacht kann man dann sein Einkommen auf dem Konto sichern, die Polizei vergisst aber erst zum nächsten Tag, welches Chaos man in Lakeshore angerichtet hat. Entsprechend vorsichtig müssen die Events ausgewählt werden, denn es bringt mit einem Auto der Klasse B oder A wirklich gar nichts, mit fünf Heat-Flämmchen durch die Stadt zu eiern. Da klicken die Handschellen schneller, als dass der zweite Gang eingelegt ist.
Stabiles Fahrmodell
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Die Fahrphysik passt, könnte aber gerade in schnellen Kurven etwas eindeutiger sein. © 4P/Screenshot
Trotzdem ist Unbound auf der Straße nicht auf dem Niveau von Hot Pursuit Remastered – die Lenkung fühlt sich am Controller in schnellen Kurven zu unkonkret und luftig an – und zum Teil brechen die Autos auch unerwartet aus. Insgesamt haben Super-Traktion und Mega-Downforce zudem natürlich wenig mit dem realem Fahrverhalten echter Autos zu tun, wer sich in seinem Action-Racer eine engere Verbindung aus Realismus und Arcade wünscht, der muss bei Forza Horizon bleiben. Dennoch macht mir das Fahrmodell von Unbound trotz seiner Ungereimtheiten endlich wieder Spaß – nicht zuletzt, weil aufgrund der völlig überzogenen, visuellen Effekte ein gutes Geschwindigkeitsgefühl anliegt.

