Nochmal mit Artdesign
Alle Figuren sind in einem ansprechenden Comic-Look gehalten, der die natürlich immer noch vorhandene, obercoole Styler-Attitüde endlich ein einen erheblich erträglicheren Rahmen verfrachtet. Irgendwie nehme ich einer animierten Figur mit wilder Frisur und Styler-Klamotten den Supercool-Habitus nämlich deutlich mehr ab als den schrecklichen C-Movie-Darstellern von 2015. Dazu wurden, bereits im Vorfeld heiß diskutiert, Effekte im Graffiti-Stil hinzugefügt, die etwa Burnout-Rauchschwaden, weite Sprünge oder lange Drifts dynamisch illustrieren. Und wisst ihr was? Gerade das gefällt mir richtig gut! Ja, ich war bei den ersten Trailern auch skeptisch, ob diese Comic-Ergänzung zum ansonsten einigermaßen realistischen Look von Need for Speed passen will. Aber spätestens nach den ersten Rennen will ich die flatternden Vampirflügel, die fliegenden Pentagramme, den Cell-Shading-Rauch und die aufblitzenden Symbole beim gelungenen Powerstart nicht mehr missen.
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Bunt, bunter, Unbound. Die neuen Comic-Effekte finde ich sehr unterhaltsam. © 4P/Screenshot
Triff mich beim Tunertreff
Alle beschriebenen Elemente könnt ihr im umfassenden, Style-Tuning natürlich selbst anpassen – vom Bodykit bis zum Radsturz, von der Felge bis zum „XoXo“-Heckaufkleber könnt ihr selbst Hand anlegen. Es gibt wahnsinnig viele Decal-Varianten, die von Einzelmotiven bis Graffiti-Wänden reichen und spannende Designs zulassen, die den Karren von Unbound einen ganz eigenen Charakter verleihen. Natürlich könnt ihr auch einfach die Laden-Variante eurer Lieblingsautos fahren, dabei verpasst ihr aber den für mich größten Spaß im ganzen Spiel. Übrigens kann auch die Farbe und Art der Comic-Effekte angepasst werden – es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Farbkombinationen und Stilelemente, die noch mehr Persönlichkeit in den eigenen Fuhrpark bringen. Dass man wie in Heat zudem den Motorensound anpassen kann, ist da schon fast unvermeidlich.
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Es darf getunt werden, bis der Auspuff brennt. © 4P/Screenshot
Leistung, die sich lohnt
Die Events orientieren sich dabei an den fünf Leistungsklassen B bis S+, wobei auch später im Spiel auch Rennen der Einsteiger-Klasse B fahrbar sind. Ich muss also den Fuhrpark ausbauen und dabei Autos unterschiedlicher Leistungsbereiche vorhalten. Auch das Fahrverhalten spielt dabei eine Rolle: Wie schon in Heat kann ich meine Fahrzeuge entweder Richtung Grip oder Richtung Drift entwickeln. Während erstere Kurven mit mehr Speed meistern, sind sie bei Driftevents kaum zum Querfahren in der Lage. Entsprechend muss ich Fahrwerk und Reifen auswählen, um für alle Events gewappnet zu sein. Zusätzlich gibt es auch noch die Wahl zwischen Straße und Offroad – was eine ordentlich gefüllte Garage erfordert, um für jeden Einsatzzweck auch den richtigen fahrbaren Untersatz parat zu haben.
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Gerade der Look von Komplett-Bodykits ist oft völlig over the Top. Das hier war mal ein Lamborghini Countach. © 4P/Screenshot

