Veröffentlicht inTests

Max & the Magic Marker (Plattformer) – Max & the Magic Marker

Wer braucht schon Plattformen von der Stange, wenn man sie selbst malen kann? Im dänischen Indie-Jump&Run Max and the Magic Marker überwindet man klaffende Abgründe einfach mit gezeichneten Brücken und anderen nützlichen Skizzen. Vor einem Jahr durften PC- und WiiWare-Spieler kreativ werden, nun sind Apple-Nutzer an der Reihe.

Fazit

Max and the Magic Marker erfüllt die Versprechungen, welche die iPhone-Version von Crayon Physics Deluxe nicht halten konnte. Der Mix aus Jump’n’Run und Zeichenrätseln bietet nicht nur eine kreative Idee, sondern auch eine gut funktionierende Touchscreen-Steuerung. Das Zeichnen mit der Fingerkuppe klappt hervorragend: Sobald ich eine abenteuerlich gebogene Treppe erschaffen habe, flutscht diese nicht unberechenbar in der Gegend herum, sondern fällt dank der gut funktionierenden Kombination aus Physik-Engine und Kollisionsabfrage genau dorthin, wo ich sie brauche. Der Mix der zwei Genres sorgt für ein frisches Spielerlebnis und macht schon nach kurzer Zeit süchtig. Lediglich die Sprungsteuerung reagiert nicht immer präzise genug. Der Umfang von 58 Levels in drei Welten geht für ein IPod-Spiel in Ordnung. Außerdem wurden sämtliche Bugs und Abstürze ausgemerzt, welche der PC-Version eine dicke Abwertung beschert haben.

Wertung

iPhone
iPhone

Clever, kreativ und unterhaltsam: Der Knobel-Plattformer ist wie für den Touchscreen gemacht.