Hektische Kampfschreie, zähe Gefechte, abgefrorene Gliedmaßen: Die Schlacht von Stalingrad war gewiss alles andere als ein Kaffeekränzchen. Tripwire Interactive will die unerbittliche Weltkriegs-Stimmung jetzt wieder aufleben lassen: Im Egoshooter Red Orchestra 2 – Heroes of Stalingrad reicht meist schon ein Treffer, um sein Gegenüber auszuschalten.
Pro & Kontra
Gefällt mir
glaubwürdig aufgebaute Schlachtfelder
weitläufige Areale eröffnen viele alternative Taktiken
Teamplay und behutsames Vorgehen sind Pflicht
realistische Trefferwirkung sorgt für Spannung
Massenschlachten mit bis zu 64 Spielern und Panzern
coole, gut vertonte Propaganda-Videos
originalgetreues Waffen-Handling
detailverliebte, realistisch klingende Bleispritzen und Panzer
gute räumliche Soundabmischung
gelungenes Waffen-Tutorial
Ausführliches Befehlsmenü und andere Team-Optionen
Artillerie-Schläge erschweren die Sicht
begrenzte Klassen-Slots verhindern z.B. Sniper-Overkill
Gefällt mir nicht
öde Einzelspieler
Kampagnen dank sehr schwacher KI
einige ärgerliche Bugs
teils umständliche, etwas hakelige Steuerung
technisch schwache Grafik und schwammige Texturen
zäher Einstieg
es mangelt an Erklärungen oder Tutorials zur Spielmechanik
zu viel Overacting bei Kampfschreien und Gesprächen
Larkis hat geschrieben:Das Spiel ist generell extrem undurchdacht und unfertig. Man wollte es allen Seiten Recht machen und hat am Ende weder Fisch und Fleisch. Bestes Beispiel ist Klassenauswahl. Man wähl ne Klasse und wird willkürlich in ein Squad geschoben. Da kommen dann Sachen wie ein Squad voller Rifleman ohne Offizier und ein Offizier der nur einen Assault im Squad hat. Damit ist auch das ganze Befehlsystem fürn Arsch, weil kaum EInsatzfähige Squads zustande kommen. Und der SUpergau ist natürlich das Runden mitten im Kampf obwohl genug Tickets übrig sind beendet werden. Und zum Thema Realismus: Ein Offizier kann seine Anweisungen über die ganze karte schreien und jeder hört ihn. Aber einen Artillerieauftrag kann er nicht normal über Karte geben wie in Realität, sondern muss den Kopf aus der Deckung strecken um zum Zielpunkt hinzuschauen. Und versuchmal ausm Erdgeschoss einen 100m entfernten Punkt zielgenau zu treffen, die Artillerie landet sonstwo abe rnicht wo sie hingehört. Selbiges übrigens bei Befehlen für die Truppe. Absolut umständlich und wirklich taktieren mit seinen 3 Feuerteams kann man auch nicht weil man ja schlecht bei Flankenangriffen bei jedem Feuerteam sein kann. Ganz großer Mist!
Nur nen kurzer Auffrischer... inzwischen ist RO2 recht gut spielbar, macht nach etwas Umgewöhnung auch Spaß. Das Acheivement und Klassen/Waffenerfahrungssystem wurde zwischenzeitlich zurückgesetzt und funktioniert ohne allzugroße Hänger. Es gibt immer noch einige Ärgerlichkeiten (insbesondere bei der UI/Bedienung) und einen größeren Stapel an Bugs, aber insgesamt ist das inzwischen gut spielbar.
Und MW3 hat 86 Prozent. Wo ist die Gerechtigkeit? Edit: Um einen eventuellen eventuellen Flamewar vorzubeugen, erkläre ich meine Aussage mal: Diesem weitaus tiefgründigerem, komplexerem Spiel wurden zwei Seiten gewidmet, während einem Spiel, das seit Jahren genau das selbe ist, acht Seiten gewidmet wurden. Ich verstehe die Logik dahinter nicht.
Nur nen kurzer Auffrischer... inzwischen ist RO2 recht gut spielbar, macht nach etwas Umgewöhnung auch Spaß. Das Acheivement und Klassen/Waffenerfahrungssystem wurde zwischenzeitlich zurückgesetzt und funktioniert ohne allzugroße Hänger.
Es gibt immer noch einige Ärgerlichkeiten (insbesondere bei der UI/Bedienung) und einen größeren Stapel an Bugs, aber insgesamt ist das inzwischen gut spielbar.
Niesche vs. PR-Gehampel. So einfach ist das.
Und MW3 hat 86 Prozent. Wo ist die Gerechtigkeit?
Edit: Um einen eventuellen eventuellen Flamewar vorzubeugen, erkläre ich meine Aussage mal: Diesem weitaus tiefgründigerem, komplexerem Spiel wurden zwei Seiten gewidmet, während einem Spiel, das seit Jahren genau das selbe ist, acht Seiten gewidmet wurden. Ich verstehe die Logik dahinter nicht.