Was plant die Konkurrenz?
Die Mitbewerber stehen bereits in den Startlöchern: Meta plant, noch 2023 den Nachfolger der Quest 2 zu veröffentlichen, er wird vermutlich deutlich mehr Hardware-Power mitbringen wird, um Sony immerhin etwas mehr Kontra zu geben. An die Grafik der PSVR2 dürfte sie lange nicht heranreichen. Trotzdem erleichtert die gestiegene Hardware-Power Umsetzungen. Nutzer starker Spielerechner könnten ebenfalls von Sonys neuem Headset profitieren. Es gibt zwar keine Pläne, sie PC-kompatibel zu machen, es könnten aber grafisch starke Umsetzungen folgen.
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Eye-Tracking-Bonus: In Rez Infinite werden Gegner auf Wunsch direkt mit den Augen angepeilt. © 4P/Screenshot
Und der Raumklang so?
Neben visueller Reize spielt in Virtual Reality auch räumlicher Ton eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen VR-Brillen besitzt die PSVR2 leider keine eingebaute Audiolösung wie die cleveren schwebenden Ohrhörer der Valve Index. Stattdessen wird am hinteren Bügel ein Kopfhörer nach Wahl an dem 4,5-Millimeter-Klinkenanschluss gestöpselt. Das mitgelieferte In-Ear-Exemplar lässt sich sicher am hinteren Bügel befestigen. Es klingt ähnlich klar und basskräftig wie gute „Ohrstöpsel“ in der Preisklasse von rund 30 Euro. Die Stöpsel lassen sich nach dem Spiel sogar in zwei Aussparungen stecken, so dass sie nicht umherbaumeln.
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Ein Foto durch die Linse kann die gute Bildqualität natürlich nicht wirklich adäquat wiedergeben. In Bewegungen leidet sie allerdings leicht unter Verschmieren und geometrischen Verzerrungen. © 4P/Screenshot
Das eingebaute Mikrofon klang in einer Online-Runde Demeo recht ordentlich. Dabei kam es zu keinen Problemen mit fiesen Wind- oder „Poppgeräuschen“ wie bei der Quest Pro. Für die Stummschaltung lässt sich übrigens eine Funktiontaste unterm Headset umbelegen, die normalerweise zur Video-Durchsicht umschaltet. Ein Lautstärkeregler fehlt hingegen am Gerät. Zum Anpassen ist daher immer ein Umweg ins Systemmenü nötig.
Hinweis: Der Test entstand mit noch nicht finaler Systemsoftware.

