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Pacific Rim: The Video Game (Prügeln & Kämpfen) – Pacific Rim: The Video Game

Die Zeiten, in denen beinahe jeder viel versprechende Kinostreifen mit einem begleitenden Spiel versehen wurde, gehören der Vergangenheit an. Glücklicherweise, wie manche angesichts der meist unterdurchschnittlichen Qualität sagen. Kann Pacific Rim eine Renaissance der gelungenen Lizenzspiele einläuten?

Fazit

Ich hoffe, dass der Film Pacific Rim besser ist als der begleitende Prügler. Obwohl mit Yuke’s ein eigentlich erfahrenes Kampfsport-Team dahinter steckt (UFC Undisputed, WWE-Spiele), bleibt der Titel hinter seinen Möglichkeiten zurück. Dass Giganten-Schlachten in dieser Form funktionieren können, haben die Godzilla-Spiele von Atari oder Robot Alchemic Drive von Enix und nicht zuletzt das hauseigene Real Steel (ebenfalls eine Filmumsetzung) schon vor Jahren bewiesen. Doch hier wirkt vieles zu willkürlich zusammengesetzt oder kommt erst zu spät in Gang. Während z.B. einerseits die Behäbigkeit der Riesenkämpfer gut demonstriert wird, geht man hier einen Schritt zu weit und sorgt so dafür, dass die Kämpfe an Dynamik und damit an Spannung verlieren. Nimmt man dazu den unausgewogenen Schwierigkeitsgrad, der mitunter langweiliges Kampfgrinden zum Steigern der Erfahrungspunkte nötig macht, braucht man eine Menge Geduld, bis man von den Stahlkolossen unterhalten wird. Es sei denn, man macht von den Pay-To-Shortcut –Optionen Gebrauch, die wie die Kulisse eher einem Free-to-play-Titel zu Gesicht stehen und das i-Tüpfelchen einer zweifelhaften DLC-Politik darstellen, die auch vor den umfangreichen Personalisierungs-Optionen nicht Halt macht.

Wertung

360
360

Giganto-Prügler à la "Godzilla: Save the Earth", dessen gute Ansätze von träger Mechanik, geringem Umfang sowie zweifelhafter kostenpflichtiger Zusatzinhalte torpediert werden.