Nach der kleinen Bonus-Sommer-Episode und einer etwas längeren Auszeit wartet für Agent 47 jetzt endlich wieder ein neuer Schauplatz, an dem auch die Hauptgeschichte weiter vorangetrieben wird: Nach Marokko heißt die nächste Station des Auftragskillers Bangkok, wo erneut zwei ahnungslose Opfer ein tödliches Schicksal erwartet. Kann der Hitman beim jüngsten Auftrag das gute Niveau halten oder bekommt der Abstecher nach Thailand einen faden Beigeschmack?
Pro & Kontra
Gefällt mir
viele Möglichkeiten für (kreative) Eliminierungen, Ablenkungen und Verstecke
enorm großes, sehr weitläufiges Areal mit vielen Routen
Verkleidungen als wichtiges Spielelement
Gelegenheiten liefern wertvolle Hinweise auf alternative Anschlag-Methoden
gute Auswahl an konventionellen und ausgefallenen Mordwerkzeugen
angenehme Schleichmechanik
KI agiert oft aufmerksam bei verdächtigen Aktionen
überzeugende (englische) Sprecher
Instinkt- und Verdachtsanzeigen abschaltbar
mehrstufige Escalation-Aufträge und zeitlich begrenzte Jagd auf Zielpersonen
motivierende Online-Herausforderungen zum Selbsterstellen und Teilen
Gefällt mir nicht
vereinzelte KI
Aussetzer
Körper hängen manchmal fest und lassen sich nicht mehr ziehen
Ich muss sagen, nachdem ich mich mehrere Stunden durch den neuen Level "gearbeitet" habe, finde ich auch den sehr gut gemacht. Im Gegensatz zu anderen Spielen dauert es selbst bei all den angezeigten Opportunities und Challenges eine ganze Weile, bis man herausgefunden hat, wie die ganzen Zahnrädchen in der Mission ineinander greifen. Merkt man bei der Mission am besten, wie ich finde. Schön ist die kleine Anspielung auf Teil 2 mit dem Toaster und der Ente in der leeren Wanne. Jetzt fehlt nur noch die Rettung von Agent Smith. Schade ist nach wie vor, dass immer in Englisch gesprochen wird, die Wachen immer gleich klingen und die Sprüche sogar größtenteils aus Hitman Absolution stammen. Das ist wirklich mager und passt überhaupt nicht zu den großen und durchdachten Schauplätzen. Die Immersion war in den ersten drei Teilen sehr viel besser, da immer die jeweilige Landessprache gesprochen und es im Untertitel übersetzt wurde. Aber wenn man den Aufbau der ganzen Gespräche, und in der neuesten Mission sind das wirklich viele, verfolgt, wird sich daran wohl leider nichts mehr ändern.
bwort hat geschrieben:Irgendwie sind fast alle die hitman zocken mit dem Episodenformat zufrieden. Lies mal die Foren. Ich finde es auch gut, so freut man sich auf was neues und bekommt Abwechslung. (...)
Die, die es jetzt spielen, müssen sich ja zwangsläufig mit dem Episodenformat anfreunden. Die, die es komplett ablehnen - wie ich -, spielen es halt (noch) nicht. Ich warte auf die (DRM-freie) Gesamtausgabe auf Disk für die PS4/One oder auf GOG.
Devil May Cry hat geschrieben:Hitman: Blood Money ist und bleibt der beste teil!.
Vom Gesamtbild her auf jeden Fall. Geld statt schnöder unlock-Punkte verdienen und damit nach Belieben Equipment verbessern war definitiv motivierender. Ich kann mich nicht mehr dazu durchringen, Missionen auf vom Entwickler bestimmte Weise zu erledigen, um dieses oder jenes freizuschalten. Auch das "Fahndungssystem" fehlt mir. In der ersten Mission Zeugen hinterlassen? Tja, viel Spaß in der Zweiten. Auch das Durchballern ist jetzt nur noch ein Krampf, bei dem man ohne systematische KI-Exploiterei nebst Türencamping kein Land sieht. Das sind alles so "Kleinigkeiten", die mir den neuen Hitman, trotz wirklich toller Schauplätze und Möglichkeiten, gründlich versauen. Vom Episodenformat und von der Performance hab ich dabei noch gar nicht angefangen...
casanoffi hat geschrieben:
Ich habe alle gespielt und für mich persönlich übertrifft er bisher sogar meinen Favoriten Blood Money. Absolution fand ich von allen bei weitem am schlechtesten im Gesamturteil. Da war echt nur die Grafik gut... Rein vom Gameplay her geht dieser hier so geil aus dem Handgelenk, wie noch kein anderer.
Wobei mir das schleichen in Absolution deutlich besser von der Hand ging. Finde aber Absolution generell nicht so schlecht wie viele andere. EInige Levels waren da richtige Perlen (Hawai-Hotel, Gerichtsgebäude, Kornfeld etc.). Katastrophal war eigentlich nur das Speichersystem.
Ich muss sagen, nachdem ich mich mehrere Stunden durch den neuen Level "gearbeitet" habe, finde ich auch den sehr gut gemacht. Im Gegensatz zu anderen Spielen dauert es selbst bei all den angezeigten Opportunities und Challenges eine ganze Weile, bis man herausgefunden hat, wie die ganzen Zahnrädchen in der Mission ineinander greifen. Merkt man bei der Mission am besten, wie ich finde. Schön ist die kleine Anspielung auf Teil 2 mit dem Toaster und der Ente in der leeren Wanne.
Jetzt fehlt nur noch die Rettung von Agent Smith.

Schade ist nach wie vor, dass immer in Englisch gesprochen wird, die Wachen immer gleich klingen und die Sprüche sogar größtenteils aus Hitman Absolution stammen. Das ist wirklich mager und passt überhaupt nicht zu den großen und durchdachten Schauplätzen. Die Immersion war in den ersten drei Teilen sehr viel besser, da immer die jeweilige Landessprache gesprochen und es im Untertitel übersetzt wurde. Aber wenn man den Aufbau der ganzen Gespräche, und in der neuesten Mission sind das wirklich viele, verfolgt, wird sich daran wohl leider nichts mehr ändern.
Geld statt schnöder unlock-Punkte verdienen und damit nach Belieben Equipment verbessern war definitiv motivierender. Ich kann mich nicht mehr dazu durchringen, Missionen auf vom Entwickler bestimmte Weise zu erledigen, um dieses oder jenes freizuschalten.
Auch das "Fahndungssystem" fehlt mir. In der ersten Mission Zeugen hinterlassen? Tja, viel Spaß in der Zweiten.
Auch das Durchballern ist jetzt nur noch ein Krampf, bei dem man ohne systematische KI-Exploiterei nebst Türencamping kein Land sieht.
Das sind alles so "Kleinigkeiten", die mir den neuen Hitman, trotz wirklich toller Schauplätze und Möglichkeiten, gründlich versauen. Vom Episodenformat und von der Performance hab ich dabei noch gar nicht angefangen...
Hitman: Blood Money ist und bleibt der beste teil!.