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Def Jam: Vendetta (Prügeln & Kämpfen) – Def Jam: Vendetta

In den von THQ beherrschten Wrestling-Markt einzubrechen, ist nicht ganz so einfach. Denn die WWE-Lizenz ist derzeit der einzig bekannte Name im amerikanischen Profi-Wrestling, auch wenn Ligen wie NWA-TNA auf dem Vormarsch sind. EA Big greift kurzerhand zu einer Lizenz, die man auf Anhieb nicht mit Ringkämpfen in Verbindung bringt: den Rappern von Def Jam Records. Ob das Story-lastige Wrestling-Spektakel mit HipHop-Klängen das Zeug hat, in die WWE-Riege vorzustoßen, könnt Ihr im Test erfahren.

Fazit


Aki hat sich sichtlich bemüht, sich von den WWE-Spielen abzugrenzen. Und zu einem Großteil ist das Vorhaben auch gelungen. Das Kontrollschema ist nahezu 1:1 von den N64-Klassikern à la WWE No Mercy übernommen und geht sofort in Fleisch und Blut über, gibt einem aber auch genügend Spielraum, spektakuläre Moves durchzuführen. Auch der Story-Modus samt Einbindung der Def Jam-Lizenz ist beispielhaft gelungen. Doch genau hier fängt das Problem an. Hat man sich einmal durch die Geschichte gekämpft, dient Def Jam Vendetta vermutlich nur noch als Staubfänger. Denn mit der mickrigen Auswahl an Matchvarianten taugt DJV nicht gerade als Mehrspieler-Spaßbringer. Schade eigentlich, denn die technische Seite kann ebenfalls größtenteils überzeugen. Vendetta ist eine nette Abwechslung im Wrestling-Bereich, kann es aber unter dem Strich nicht mit den Smackdown!-Spielen aufnehmen.