Fazit
Aki hat sich sichtlich bemüht, sich von den WWE-Spielen abzugrenzen. Und zu einem Großteil ist das Vorhaben auch gelungen. Das Kontrollschema ist nahezu 1:1 von den N64-Klassikern à la WWE No Mercy übernommen und geht sofort in Fleisch und Blut über, gibt einem aber auch genügend Spielraum, spektakuläre Moves durchzuführen. Auch der Story-Modus samt Einbindung der Def Jam-Lizenz ist beispielhaft gelungen. Doch genau hier fängt das Problem an. Hat man sich einmal durch die Geschichte gekämpft, dient Def Jam Vendetta vermutlich nur noch als Staubfänger. Denn mit der mickrigen Auswahl an Matchvarianten taugt DJV nicht gerade als Mehrspieler-Spaßbringer. Schade eigentlich, denn die technische Seite kann ebenfalls größtenteils überzeugen. Vendetta ist eine nette Abwechslung im Wrestling-Bereich, kann es aber unter dem Strich nicht mit den Smackdown!-Spielen aufnehmen.
