Wenn nachts das Licht ausging, war das ein gewaltiger Test für meine Nerven: Plötzlich bewegte sich etwas im Baum vor meinem Fenster. Ich hörte jedes Klopfen, Dielen knarrten – oder war es die Tür, die sich einen Spalt geöffnet hatte? Das ist viele Jahre her und Among the Sleep versetzt mich glatt zurück in diese Zeit. In der die Schatten größer waren als die Menschen, die sie warfen.
Pro & Kontra
Gefällt mir
angsteinflößende Überhöhung alltäglicher Bilder und Geräusche
clevere Verbindung von Horror und Handlung
umfassende Darstellung des Aktionsspielraums eines Kleinkinds
Schauplätze erwecken gruselige Realität überzeugend zum Leben
Gefällt mir nicht
aus Schrecken hätte häufiger echte Gefahr werden sollen
zweijähriges Kind ist schlechte Identifikationsfigur
Versionen & Multiplayer
Preis zum Test: 17,99 Euro
Getestete Version: 1.0.0
Sprachen: Englische Sprache, wahlweise deutsche Texte
Wulgaru hat geschrieben:Das Baby ist doch ein Mädchen. Die Mutti sagt das auch glaube ich im Intro, außerdem sieht man das auf den ganzen Bildern.
nur in den deutschen untertiteln. auch sonst wird das geschlecht nirgendwo angesprochen oder suggeriert. im kinderzimmer gibt es, wenn ich mich richtig erinnere, dinosaurier- und weltraum-poster. ich glaube aber nicht, dass das auf einen männlichen protagonisten hindeuten soll.
Wulgaru hat geschrieben:Zuletzt finde ich persönlich das das Spiel sowieso auf zwei Ebenen funktioniert und zwar für uns die wir uns mit der Figur identifizieren und für uns als Spieler die alles was wir sehen in einen erwachsenen Kontext einordnen (zum Beispiel das man sowas wie den Teddy unheimlich findet, ist eine eher erwachsene Reaktion).
Wulgaru hat geschrieben:Nö, aber für mein Spielgefühl. Ich bin in Gedanken immer die Person die ich spiele, auch wenn sich das in diesem Falle schräg anhören mag.
Hm, ja, das hört sich für mich in der Tat sonderbar an.
Geht so...ich wüsst nicht was überhaupt denken würde wenn das nicht so wäre. Könnt mir ja alles egal sein was zum Beispiel in Among so passiert. Ich bin das Baby und ich habe Angst. Zumindest wenn ein Game so stark handlungetrieben ist, wüsste ich nicht was ich daraus sonst ziehen könnte außer mich am Artdesign zu erfreuen. :wink:
Wulgaru hat geschrieben:Nö, aber für mein Spielgefühl. Ich bin in Gedanken immer die Person die ich spiele, auch wenn sich das in diesem Falle schräg anhören mag.
Hm, ja, das hört sich für mich in der Tat sonderbar an. Ich finde die Spielcharakter in Half-Life (männlich) oder Portal (weiblich) ziemlich ungeschlechtlich, könnte genau so gut vom Feeling her andersrum sein (von der Anrede bei ersterem mal abgesehen).
Nö, aber für mein Spielgefühl. Ich bin in Gedanken immer die Person die ich spiele, auch wenn sich das in diesem Falle schräg anhören mag. Ist aber eigentlich völlig unwichtig. :wink:
im kinderzimmer gibt es, wenn ich mich richtig erinnere, dinosaurier- und weltraum-poster. ich glaube aber nicht, dass das auf einen männlichen protagonisten hindeuten soll.
ja, das trifft es. so sehe ich das auch.
Ich finde die Spielcharakter in Half-Life (männlich) oder Portal (weiblich) ziemlich ungeschlechtlich, könnte genau so gut vom Feeling her andersrum sein (von der Anrede bei ersterem mal abgesehen).
Nö, aber für mein Spielgefühl. Ich bin in Gedanken immer die Person die ich spiele, auch wenn sich das in diesem Falle schräg anhören mag. Ist aber eigentlich völlig unwichtig. :wink:
Macht es einen Unterschied für den Verlauf des Spiels und der Handlung?